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Kann mir mal wer erklären, warum #diaspora sich immer noch mit seinem eigenen Protokoll durchschlagen will? Ist es ein Problem, das alte plus #ActivityPub als zusätzliches zu fahren? Wenn das technisch ein Problem ist, warum schafft das #Friendica? Für mich macht das keinen Sinn, das Fediverse hat nur eine Chance: #federation und zwar mit allen.

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@wolf
Ich kann es nicht erklären und verstehe es auch (noch) nicht, habe es nur am Rande mitbekommen und auch nicht wirklich durchdrungen.
In etwas so? Diaspora mag das (technisch) bessere Protokoll sein, aber warum man die anderen nicht zumindest als opt-in unterstützen kann? Es ist sehr schade. Weiß nicht, ob da auch persönliche Animositäten mit reinspielen?
Hier gibt es eine ausführliche Diskussion zu dem Thema: https://pod.geraspora.de/posts/14597050
Auch mit Stellungnahme von Diaspora-Admins

@wolf soweit ich das mitbekommen habe ist die Entscheidung bewusst gegen ActivityPub gefallen weil es zu offen (im technischen Sinne) spezifiziert ist: https://github.com/diaspora/diaspora/issues/7422#issuecomment-451750994

@wolf Es ist nicht damit zu rechnen, dass Diaspora AP implementieren wird.
Dennis hat sich schon vor Jahren zu dem Thema geäußert und so viel ich mitbekommen habe, hat das Team seine Meinung nicht geändert.

https://overengineer.dev/blog/2018/02/01/activitypub-one-protocol-to-rule-them-all.html

@wolf @ueckueck Als zu unwichtig für das Ausmaß an Arbeit klassifiziert: https://github.com/diaspora/diaspora/issues/7422#issuecomment-293335654

@wolf Who's diaspora? (Rhetorisch)

@oliver
Danke dir.
Zwar etwas älter, aber nun...
@wolf

@wolf Soviel wich ich vernommen habe, hat der Maintainer von Diaspore eine deutliche Kritik am am (verwendeten) ActivityPub-Protokoll.

Mastodon und ähnliche Projekte, so ist es mir zu Ohren gekommen, setzen den W3C-Standarts nicht Konform genug um. Deswegen wird es das ActivityPub alá Mastodon vom Diasporaentwickler wohl nicht gemocht. (Die Aussage ist aber mind. 4-5 Jahre alt)

@cjk genau das ist ja da tolle. Klar gibts da naturgemäß Probleme, aber hey Man kann sehr Gut mit Unperfekten Kompromissen leben. Der Erfolg der vielen AP-Fwdiprojekte beweist doch, was für eine schlechte Entscheidung das war. Schlechte Entscheidungen kann man übrigens jederzeit wieder zurücknehmen.

@wolf das musst du nicht mit mir diskutieren :) ich bin hier nur der Bote, der sich an den Thread erinnert hat

@cjk Boten mit schlechten Nachrichten wissen doch, was ihnen blüht ;)

@wolf Lass uns noch ein paar Jahre warten, dann wird es möglicherweise heißen: "Nicht zu verstehen, warum <xyz> noch an ActivityPub festhalten, wo doch <neues-Protokoll> offensichtlich viel besser ist."
Wäre leider nicht das erste Mal. 😟
(Und einige der Punkte, die D* gegen ActivityPub vorträgt, sind durchaus valide.)

@wolf Etwa:

https://overengineer.dev/blog/2018/02/01/activitypub-one-protocol-to-rule-them-all.html

"If you want your specification to be interoperable, you have to take care of that. Even the slightest wiggle room will cause issues sooner or later, and when you are dealing with peoples’ social networks, this causes unsatisfied and confused users very quickly."

Amen. Wer Friendica, Pixelfed, Mastodon zusammen verwendet, spürt genau das fast täglich. 😐

@z428 ja, aber es hat halt inzwischen einfach ne gewisse kritische Masse. Da fände ich ne gewisse Kompromissbereitschaft für ein funktionierendes Miteinander sinnvoll. Für Standards gibts ja eigentlich auch Gremien wie das w3c. Was empfehlen die?

@wolf ActivityPub ist W3C-Standard. Aber das ist HTML5 auch, und wir kennen die Probleme, die damit verbunden sind. Und bezüglich des funktionierenden Miteinanders frage ich mich eben auch: Klar könnten Diaspora ActivityPub implementieren. Aber andersherum könnten ja Mastodon (wie das auch Friendica kann) auch das Diaspora-Protokoll implementieren. Mich kratzt dieses "competition-over-collaboration" im FLOSS in den letzten Jahren ganz massiv. 😐

@z428 ja, dann besteht aber die Gefahr, dass die SW wieder viel zu überladen wird. siehe Friendica und Hubzilla, die ja das mir dem "alles integrieren" echt vorbildlich gemacht haben. Was darunter leidet? Die Übersichtlichkeit, schon in der ui.

@wolf Ich glaube aber, dass das gänzlich verschiedene Dinge sind, die davon abhängen, an welcher Stelle welche Entwickler sitzen - und wieviele. Wenn die Frontend-Leute von Mastodon statt einer Neuentwicklung auf der grünen Wiese Kraft investiert hätten, Frontends für Friendica oder Hubzilla "schick" zu machen, wäre das Ergebnis vielleicht nachhaltiger gewesen.

@wolf
siehe Friendica und Hubzilla, die ja das mir dem "alles integrieren" echt vorbildlich gemacht haben. Was darunter leidet? Die Übersichtlichkeit, schon in der ui.
Kann ich so nicht bestätigen.

@wolf Dann mach ich mal noch eine Kiste in dem Zusammenhang auf...

Das noch bessere Protokoll wäre wohl ZOT (oder ist es ZAP?). Also das Protokoll, das Hubzilla nutzt.
Was ich dabei nämlich wirklich äußerst hervorzuheben finde, ist die Möglichkeit, sein Profil auf mehreren Servern gleichzeitig vorzuhalten. Damit kann ich 1. mein Profil einfach umziehen und 2. fällt mein Server aus, mach ich einfach auf einem anderen weiter (sofern es vorher dorthin gebackuped wurd).

Ich hab nur Hubzilla mal ausprobiert gehabt... und die Oberfläche ist einfach ein wirklicher Graus... leider. 🙁
Sonst währe wohl Hubzilla meine Homebase geworden. Das hätte sogar das Potential, die Nextcloud abzulösen.

@z428 @wolf Warum muss ich jetzt grad an Matrix vs. XMPP denken???

Die von Matrix wollten die Fehler von XMPP vermeiden... Dabei litt XMPP seit der Erfindung des Smartphones eigentlich nur an fehlenden zeitgemäßen Clients...
Und der Treppenwitz in dieser Geschichte... Intern verwendet ja sogar Matrix irgendwo XMPP (Jingle) wenn mich nicht alles täuscht. So wie auch Jitsi Jingle verwendet.

Das große Problem der Opensource-Gemeinde... Mit der Verbesserung von etwas bestehendem erzielt man kaum Pressemeldungen oder Klatschen im Publikum. Stellst du aber die neueste Kuh vor... sagen alle Boah, heee, wow... die wird dann genauso fertig wie alle anderen Kühe, die 4 Beine aber nur 4 Hufe und Euter ohne Zizen haben... Und dann zaubert der nächste die nächste Wunderkuh hervor die alle Probleme lösen wird...

Das UI ist halt auch eine Sache der Gewöhnung, ich nutze seit gut zehn Jahren Friendica und komme gut damit zurecht. Wenn ich mich hingegen bei meinem Mastodon Test-Account einlogge bin ich immer ziemlich verwirrt und halte es für unübersichtlich. Aber ich habe Mastodon außer zu Testzwecken auch nie wirklich genutzt.
@wolf@z428

@montag @z428 @wolf
Friendica hab ich 2018 das erste Mal installiert und kam irgendwie nicht damit klar... da war ich ziemlich einsam... und ich hab die Gruppen (also die weiteren Identitäten ) nicht verstanden...

Jetzt nutze ich es seit März oder so... und bleib ziemlich sicher dabei.

Was mich an Friendica wirklich stört, und deswegen empfehle ich es auch nicht wirklich weiter, ist dieser unsägliche Bilderupload... Copy&Paste... das kann Friendica nicht. Und das finde ich wirklich einen Pferdefuß... @heluecht

@jakob Ich bin dort schmerzfrei. Mich kratzt momentan am meisten der "Reibungsverlust" zwischen verschiedenen Plattformen (Friendica <-> Mastodon <-> Diaspora <-> Pixelfed). Gefühlt gibt es keine zwei Systeme in der Liste, die wirklich vollständig kompatibel zueinander sind. Das entwickelt sich wieder genau in die Richtung wie bei XMPP - alles extensible as f__k, und die gemeinsame Schnittmenge ist so klein, dass man dafür leidensfähig sein muss.

@heluecht @montag @wolf

@jakob Ja, exakt. Es sind aber eben auch immer diesselben Probleme - eine Mischung aus technisch begründeten Argumenten (auf beiden Seiten) und menschlichen Befindlichkeiten (ebenso). Und am Ende "kämpfen" alle eher gegeneinander als gegen GAFAM und Co.

@wolf

@jakob Ansonsten eben (UI, Bildupload) wieder: Mehr Entwickler würden helfen. Oder Kompatibilität. Beispiel: https://halcyon.cybre.space/login als "third-party-webapp" arbeitet mit Mastodon (nicht ActivityPub), nicht mit Friendica, leider.

@heluecht @montag @wolf

@z428 @heluecht @montag @wolf

Vielleicht ist bei Activitypub ja wirklich auch was falsch gelaufen... Am Ende hätte es eigentlich konsequente Backend-Service Entwicklung geben sollen (so wie es ein paar etablierte Mail-Server gibt... exim4, dovecot, postfix, cyrus...) und dann einen Blumenstrauß an Frontends. Wo sich alle austoben können.

Und dann zwei wohldefinierte und relativ stabile Schnittstellen: s2s und s2c und vielleicht noch c2c für peer2peer-aufgaben (verschlüsselte Chats z.b. oder Streaming wie bei Peertube).

Ja, das mit dem handling der Bilder ist bei Frienca wirklich deutlich verbesserungswürdig@jakob@soc.schuerz.at. Obwohl ich das bei Mastodon auch nicht wirklich mag. Das hochladen und die Verwaltung der Bilder ist bei Friendica so semi gut, allerdings kann ich dafür die Bilder bei längeren Beiträgen dort einfügen, wo ich es möchte und sie auch mit Beschriftungen usw. versehenl

@heluecht @montag @z428 @wolf
Und da komme ich jetzt zu movim und libervia...

Ich hab einen XMPP-Server für meinen Account. Und vorne dran verwende ich conversations oder gajim zum Chatten. Oder Movim für Soziales Netzwerken (Posten, Liken, Sharen...) Und wenn es jemandem gefällt, baut er auch eine Handy-App, die das kann... Aber der Server im Hintergrund ist IMMER der selbe.

Man könnte es ja so gestalten, dass ich noch XEPs für Server einstöpseln kann, damit Video-Wiedergab/Verwaltung oder Audio-Wiedergabe/Verwaltung oder Bild-Wiedergabe/Verwaltung verbessert wird... und dann Instanzen gestalten, die mehr auf das eine oder mehr auf das andere auf der s2c-Schnittstelle besser können...

@jakob Ja, zum Beispiel. Das wäre vermutlich um einiges zielführender gewesen. Und das hätte manche der Probleme beseitigt, die wir jetzt sehen, etwa: Mobile Apps funktionieren sehr gut mit Mastodon, mäßig mit Pixelfed, mäßig bis schlecht mit Friendica. Und am Ende hat man wieder Accounts auf mehreren Plattformen - also genau das, was man eigentlich nach den walled gardens explizit nicht mehr wollte.

@heluecht @montag @wolf

@jakob Ja, klar. Wenn man bei XMPP einige der offensichtlicheren Defizite (etwa lückenhafte Verschlüsselung von Metadaten, zu viele "alte" Server, die neue XEPs nicht mehr unterstützen, "holprige" Multi-Client-Verschlüsselung, ...) fixen und Themen wie pubsub stärker in den Vordergrund rücken würde, ginge da viel mehr als jetzt.

@heluecht @montag @wolf

@heluecht @montag @z428 @wolf

So wie ich das mitbekommen habe, hat Mastodon ja ein paar eigene Wege beschritten, die von AP abweichen... in Eigenregie sozusagen. Da waren andere ja irgendwie dann sauer...

Und man liest ja auch immer wieder von der Mastodon-API...

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die Mastodon-API vorwiegend eine s2c-Schnittstelle ist. Damit ist doch schon ein erster Schritt in Richtung der Trennung von Backend zu Frontend-Entwicklung gemacht worden. Ein Entscheidender sogar.
Wenn die Projekte jetzt nach und nach diese API unterstützen beginnen, sollte ja auch auf der s2s-Seite etwas möglich werden... und dann biegt jemand mit einem generischen AP-Backend-Server ein...

Ja... genau so müsste es laufen.

Ich installiere als Admin einen AP-Server. Der spricht mit anderen AP-Servern ActivityPub. So wie Mailserver IMAP und SMTP sprechen.

Und am Client (ob Webclient oder App oder Desktop-Programm) logge ich mich bloß auf meinem Account ein. Und da kann ich dann Video-Plattform spielen, oder Sound/Podcastplattform, oder Bilderplattform, oder Micro oder Macroblogging... oder überhaupt Blog oder Link-Aggregator...

Gmail sortiert ja seine Mails auch nicht in Ordner sondern versieht sie nur mit Labels... und dem Frontend ist es egal, wenn es IMAP spricht, kriegt es Ordner, wenn das Frontend Gmail heißt, werden sie halt mit Label ausgeliefert und dort erst sortiert...

Bei Video oder Audio wird ja auch "nur" ein Videostream oder ein Audiostream ausgeliefert und das Frontend baut einen hübschen Player rundherum...

@7homas schau mal rein in den Thread... vielleicht kriegst du eine Idee... du bist ja ev. interessiert an einem neuen Service...

@z428 @heluecht @montag @wolf

Je mehr ich mich mit diesem Thema befasse, desto besser finde ich XMPP... das ist wirklich ein genialer Wurf gewesen... und ist es immer noch...

Und EIGENTLICH ist es wohl das am meisten verwendete Protokoll weltweit... nur wissen es die meisten nicht... Der Playstore von Google spricht reines XMPP... und Googles Cloudprint ebenfalls. 😀

In der heutigen Situation, wo es ein Protokoll gibt, das eine breite Akzeptanz hat, ist es nicht sinnvoll, noch ein weiteres Protokoll zu implementieren.

Das ist bei Friendica kein Problem, da wir auf Multiprotokoll ausgelegt sind. Aber für andere Systeme wäre das enorm schwierig, bzw. nicht möglich. Das Diaspora-Protokoll ist im Vergleich sehr stark eingeschränkt.

@jakob @montag @heluecht @z428 WhatsApp = vermutlich auch viel XMPP hinter dem Vorhang…

@z428 @heluecht @montag @wolf Es gibt ja schon Entwürfe von XEP für die Verschlüsselung von Metadaten oder eine bessere Multi-Client-Verschlüsselung...
Ich las mehrfach von OX... weiß aber nicht, wie das funktioniert und lese nur, dass alle in der XMPP-Welt immer nur ätzen "Mit OX wird alles viel besser"... ich hab das Gefühl, dass da eine gewisse Ernüchterung nach OMEMO eine gewisse Lähmung hervorgerufen hat...

@wolf @heluecht @montag @z428 Angeblich immer noch reines XMPP mit proprietären XEPs... aber was weiß man schon... Ich geh auch beim Facebook-Messenger davon aus, dass dieser immer noch XMPP spricht.

@z428 @jakob @wolf @montag wie Du an diesem Post sehen kannst, geht es von Halcyon aus.

@montag @z428 @wolf
Wenn ich mich hingegen bei meinem Mastodon Test-Account einlogge bin ich immer ziemlich verwirrt und halte es für unübersichtlich.
Genau das ist auch meine Erfahrung. Ich habe Mastodon kürzlich zweimal getestet und komme mit seiner Unübersichtlichkeit nicht klar. Darum habe ich mich wieder von Mastodon verabschiedet.
Dass man dort so gut wie keine Hilfe bekommt, musste ich leider auch erfahren.

@heluecht Wie hast Du das hinbekommen? Ich habe versucht, mich mit meinem loma.ml -Account bei halycon anzumelden, und bin mit merkwürdigem Serverfehler gescheitert.

@montag @wolf @jakob

@oldie @montag @z428 @wolf Das Pleroma-Frontend finde ich viel übersichtlicher... dort kann man aber auch auf das Mastodon-Frontend (und andere) umschalten... eigentlich genau der richtige Weg.

Wenn ich bei Pleroma jetzt noch die Möglichkeit hätte, Per default alle Beiträge in Threads anzeigen zu lassen... ich wär eigentlich gleich wieder bei Pleroma.

Die haben eine super Administration gebaut. Ich kann "Invites" erstellen. Für ein- oder mehrmalige Benutzung mit oder ohne Ablaufdatum usw... Ich finde Pleroma richtig gut gelungen. Aber die fehlende Threaddarstellung, weil "Microblogging" finde ich - wie auch schon bei Twitter, weshalb ich es nie nutzte - für mich unbrauchbar.

Die API von Mastodon ist weitgehend bei Friendica implementiert. Es fehlen Dinge wie Abstimmungen, da wie sie noch nicht implementiert haben. Aber alles was Friendica kann und was per API angeboten wird, sollte klappen.

Eventuell ist es vom Halycon-Server abhängig?

@jakob Ja, das ist bei vielen Diensten so. Aber wir können eben auch davon "lernen", warum einige von denen die Federation abgeknipst haben - weil Du, wenn Du mit anderen Servern (andere XEPs) und/oder third-party-Clients dem Nutzer, der "über Federation" angebunden ist, _und_ dem Nutzer, der Deine Infrastruktur nutzt, kein deterministisches Verhalten mehr garantieren kannst. Wenn irgendjemand anders irgendwas anders implementiert als Du, dann wird es holprig. 😐

@heluecht @montag @wolf

@heluecht Welchen hattest Du denn genutzt? Einen eigenen?

@montag @wolf @jakob

@heluecht @montag @z428 @wolf

Wäre es also theoretisch möglich, ein Friendica-Frontend mit einem Mastodon-Backend zu betreiben? (Incl. der 500-Zeichen-Grenze?)

@heluecht @montag @z428 @wolf Soweit ich weiß, könnte man zu Lemmy ja auch andere Frontends schreiben... Welche die mehr wie klassische Webforen z.b. sind, oder man baut Lemmy als Diskussions-"Plugin" in einen Blog mit ein...

@jakob Aaah. Die 500-Zeichen-Grenze. Don't get me started. Noch so ein Punkt, der genau das Problem mit offenen Protokollen trifft: Jeder kann mit jedem förderieren, weil "offenes Protokoll". Schön - weil es technisch geht, aber: Wie so häufig macht sich keiner Gedanken über Use Cases und Sinnhaftigkeit. Etwa: Was ist der Anwendungsfall, ein Microblog mit einem System zu "verheiraten", das lange Texte transportiert? Oder ein Bildernetzwerk mit Umgebungen, die eher ...

@heluecht @montag @wolf

@jakob Ich bin nicht sicher ob Du das anders meinst, aber bei mir (unveränderte aktuelle Pleromainstanz) werden zwar immer die letzten Post oben in der TL dargestellt, sobald sie aber Teil eines längeren Threads sind (nach der 1. Antwort), ist immer rechts ein kleines +Zeichen zu sehen und da kann ich dann den ganzen Baum öffnen. (Siehe Screenshot eines geöffneten Threads oben und einen darunterliegenden ungeöffneten frischen Post). Ist es nicht das was Du gerne hättest? Da ist es bereits realität!

@jakob ... ein Web-Forum in "threaded-Kommunikation" darstellen? Schön, dass es prinzipiell _technisch_ geht, aber ist es _inhaltlich_ sinnvoll? Oder sollte man vielleicht bestimmte Anwendungsfälle (lange Blogs, Diskussionsforen, Microblogs, ...) einfach per se getrennt halten weil sie andere Dinge tun und andere Probleme lösen, weil die gemeinsame Schnittmenge möglicherweise zwar da ist, aber wenig bis keinen Sinn ergibt...?

@heluecht @montag @wolf

@z428 @jakob @wolf
Es ist echt bitter.
*seufz*

@wuffel @z428 @jakob Ach kommt, seid nicht so negativ! dafür das das alles hier ohne kommerziellen Support entstanden ist ist das GROSSARTIG!

@heluecht @z428 @wolf Protokoll & Akzeptanz? Ich verweise auf xkcd #927 ;)

@wolf ja genau das mein ich. diese darstellung für alle threads default, ohne zuerst auf das + klicken zu müssen...

@ij Jaja, genau das. Abgelegt unter "ewige Wahrheiten". 🙂

@heluecht @wolf

@jakob@soc.schuerz.kommt mir nicht so vor, als sollte das ein großes Problem sein eigentlich. Vielleicht könnte manss in den Usereinstellungen optional machen. Mal sehen ob Dir wer antwortet. Ich bilde mir ein, irgend wo über das baumding schon mal ne Diskussion gesehen zu haben (finde es leider nicht mehr) @lain ?

@wolf Das würde ich allerdings hinterfragen... Allenfalls ohne "direkten" kommerziellen Support. Weiß aber nicht, ob das besser oder schlechter ist. 😉

@jakob @wuffel

@wolf @jakob @z428
Eigentlich ja. Aber es ging nicht ganz ohne Kommerz. Auch Programmierer haben mal Hunger und müssen was futtern. Gelegentlich. So alle 20 Minuten oder so.

@wuffel Jupp. Deswegen wäre mir ein , das gebaut wird von Entwicklern, die davon leben können, lieber als eines gebaut von Menschen, die ihr Geld irgendwoanders verdienen (schlimmstenfalls mit proprietärer Software-Entwicklung). 😉

@wolf @jakob

@z428 @wolf @jakob
Ich kenn eigentlich keine Leute, die das anders halten würden.
Deshalb fand ich die Nummern vor ein paar Tagen mit log4j und dem Eigensabotagecode wirklich erwartbar. Du programmierst was cooles für coole Leute und die uncoolen Leute nutzen es auch.
Mein Vorschlag:
Public Money - Public Code
Public IT - FOSS
Es dürfte keinen Fetzen produktiver Non-GPLed Software in staatlichen Apparaten geben. _NICHTS_
Der Schotter, der hier Richtung IBM,MS, Goo...
*grolm*

@wuffel Bei dem "public-*" - Themen gehe ich voll mit. Für privatwirtschaftlich erstellte Produkte ist das ... schwieriger. Da sind wir schnell wieder bei der Abgrenzung "Open Source" vs. "Software Libre". Indes: Ich bin eigentlich in den ganzen FLOSS-Kram gekommen, weil ich die Idee "collaboration over competition" gut fand, den Ansatz, dass Menschen mit knappen Ressourcen komplexe Probleme gemeinsam lösen wollen. Jetzt haben wir, auch in der FLOSS-Welt, ...

@wolf @jakob

@wuffel ... augenscheinlich oft eine Situation, in der Menschen ohne "Ressourcenprobleme" (finanziell abgesicherte "Hobbyisten") in ihrer Freizeit Probleme "zum Spaß" oder "aus Neugier" lösen. Dagegen ist erstmal ja nix einzuwenden, aber dann sind wir eben eher bei "competing solutions". Wäre das besser, wenn die FLOSS-Community sich ohne das Geld von großen Firmen (egal ob durch Spenden oder durch Entwickler-Dayjobs) selbst finanzieren müsste?

@wolf @jakob

@z428 @wolf @jakob
Ner Firma will ich da gar nix vorschreiben, die sollen coden, wie und was ihnen passt. Aber wenns auf öffentlichen (im Sinne von staatlichen) Kisten laufen soll, hat's freie Software zu sein. Gilt auch für Schulen und soweiter. Ja, wir können, dürfen und sollen Fachleute ausbilden, einstellen und bezahlen. Sogar als Staat.

Wenn wer aus Spaß der Welt sein Programm gibt, ist das abhängig von der Lizenz.
Ich mag ja den viralen Charakter der GPL.

Ich habe https://halcyon.mstdn.social/ verwendet.

@jakob @z428 @wolf @z428 @wolf .

"Das große Problem der -Gemeinde... Mit der Verbesserung von etwas bestehendem erzielt man kaum oder Klatschen im Publikum."

Das ist so nicht ganz korrekt, denn ist das beste Beispiel dafür dass sowas auch über 1 Jahrzehnt sehr gut funktioniert. 😉

@kranzkrone @z428 @wolf Apple hat ja ein anderes "Geschäftsmodell"... Die brauchen gutes Werkzeug, damit ihr Geschäftsmodell bedient werden kann.

In der Opensource-Gemeinde ist Anerkennung und Erwähnung die Währung... und die kriegt man halt eher und mehr, wenn man etwas "neues" erfindet, vor allem etwas das "alle probleme der vorgänger nicht mehr hat"...

darum gibts ja so viele eigentlich geniale projekte, die aber nur halbfertig sind, weil irgendwann die luft raus ist... aus welchem grund dann auch immer. und anstatt so eines aufzugreifen, sich reinzudenken und fertigzumachen... lieber "auf der grünen wiese" neu beginnen... als sich eventuell mit bestehenden nutzern des projekts herumschlagen, die ganz konkrete vorstellungen haben, wie es sein sollte, was noch nicht ist.

@tux @wolf Friendica ist toll.
Hubzilla ... nicht.

@z428 @heluecht @montag @wolf
Ich verstehs auch nicht... da gibts doch einen Standard... Und dann halten sich alle dran... und trotzdem gehts nicht.
Ich hab mich so gefreut, dass Lemmy endlich auch mit nichtlemmys föderiert... und dann klappts mit friendica wieder nicht.

mobilizon schickt events an friendica, die dort im kalender auch angezeigt werden. mobilizon kann die events updaten... aber wenn ich auf mobilizon das event lösche, kann es au friendica nicht gelöscht werden.
oder ich klick in friendica auf "ich will teilnehmen", dann kommt bei mobilizon nix an...

oder heute erlebt.

eine peertube-instanz veröffentlicht ein video. ich finde es auf meiner und auf friendica.
ich kommentiere auf meiner peertube-instanz das video und sehe das kommentar auf allen 3 plattformen bei dem video.
ich kommentier auf friendica, dann kommt das video bei der originalen instanz beim video an, bei meinem peertube seh ich es aber nicht...

@jakob @z428 @wolf ich bin jetzt maximal verwirrt. Mach doch bitte in Zukunft auch Auto-Vergleiche, sonst versteht das doch keiner 🐮 😜

@jakob @z428 @wolf Hmmm, das sind für mich lediglich 2 verschiedene für das gleiche Problem. 😉

Beide haben ihre Vorteile und Nachteile😃

@z428 @wolf
'Aber andersherum könnten ja Mastodon (wie das auch Friendica kann) auch das Diaspora-Protokoll implementieren.'
Laut https://joinfediverse.wiki/Fediverse gibt es aktuell 36 Plattformen im Fediverse, Tendenz steigend. Davon haben 35 #ActivityPub als Protokoll implementiert oder sind dabei.

Der Vorschlag, dass die jetzt alle das Protokoll von Diaspora zusätzlich implementieren sollen, erscheint mir mehr als fragwürdig. Mal ganz abgesehen davon, dass dieses Protokoll eben für Diaspora designed worden ist.

@z428
Bei Facebook hatte das Abknipsen vermutlich nur etwas mit LockedIn Strategien zu tun
@jakob @heluecht @montag @wolf

@wolf
Auf der Suche nach dem perfekten Protokoll zu sein, bedeutet im Endeffekt immer Zentralisierung und Stillstand der Dezentralisierung... Welches Protokoll ist am Besten ist nicht wichtig, nur ob wir damit die kritische Masse erreichen können und eine echte Alternative zu Facebook und Co. schaffen können.

Das ist im Grunde die Herausforderungen bei allen dezentralen FOSS Protokollen. Es gibt nicht irgendeinen Moxie oder Mark, der - 1/3

einfach entscheidet.

Zurück zu Diaspora: ich war Nutzer der ersten Stunde und viele Jahre dabei und mag es eigentlich lieber als Mastodon. Vor allem, dass ich Hashtags und nicht nur Personen folgen kann, sorgt hier dafür, dass die für mich interessanten Themen oft im Rauschen des Irrelevanten untergehen.
Aber am Ende des Tages geht es mir um den Content UND die Menschen, nicht um die technischen Spezifikationen und hier Diaspora leider mangels Federation @wolf - 2/3

verloren. @wolf - 3/3

@gehrke_test Es ist auch fraglich, ob es wirklich sinnvoll wäre, wenn jede Platform mit jeder anderen föderieren würde.

In vielen Fällen sind die jeweiligen Usecases so individuell, dass das kaum sinnvoll umsetzbar wäre.

@z428 @wolf

Das AP-Protokoll hat ein paar Bereiche, in denen es "unscharf" ist. Aber es ist ein lebendes Protokoll, das ständig von den Projekten angepasst und erweitert werden, die damit arbeiten. Und ja, es kommt immer mal wieder zu Kommunikationsproblemen - aber die werden dann auch immer wieder aus der Welt geschafft. Ich glaube mittlerweile, dass es sinnvoll war, AP relativ schwammig zu belassen, da es dadurch eben auch viele Freiheiten und Möglichkeiten bietet. Wäre es zu starr festgelegt worden, wäre vielleicht so etwas wie Peertube nicht umsetzbar gewesen.

Bezüglich des "lebenden Protokolls": Es ist wie mit einer gesprochenen Sprache. Auch da gibt es unterschiedliche Dialekte - und immer mal Verständnisprobleme. Aber gleichzeitig kann sich etwas daraus entwickeln, es ist kein starrer Käfig.

Wieso nicht? Solange die Informationen auf dem jeweiligen anderen System ohne nennenswerten Informationsverlust dargestellt werden können, sehe ich da kein Problem. Ich finde, dass die Entscheidung, wer welche Inhalte welcher Person sehen möchte, nur von den Personen getroffen werden sollten, die die Inhalte sehen wollen - oder eben nicht sehen wollen.

@Hamiller @gehrke_test @z428 Klar, aber das kann ja im Einzelfall immer jedes Projekt selber entscheiden. Ich finde oft ist eine grundsätzliche gemeinsame Sprache der Kommunikation auf alle fälle förderlich, auch wenn nicht alle Details überall gleich funktionieren. Bei AP ist das jedenfalls gegeben. Perfektion ist an der Stelle ja nicht hilfreich anzustreben.

@caliandroid Vermutlich auch, klar. Bei Signal und Telegram hingegen gibt es auch ein paar dokumentierte andere Gründe, die man zwar nicht mögen muss, die aber durchaus valide sind.

@jakob @heluecht @montag @wolf

@gehrke_test Hmmmm. Mehrheit vs berechtigter technischer Argumente scheint mir eine eher schwierige Entscheidungsgrundlage. Wir sehen ganz gut, wohin das führt. 😉
@wolf

@heluecht Das Problem ist nur: Damit wird es bedeutend schwerer, für Nutzer, die gut funktionierende, auf Anwendungsfälle und Usability optimierte Produkte nutzen, brauchbare Alternativen zu schaffen. Dort sind es genau diese Verständnisprobleme und Reibungsverluste, die die Dinge erschweren. Siehe das Thema Kommunikation von Mastodon nach Diaspora.
@wolf

Ich denke, dass es hier zwei verschiedene Gruppen von Leuten gibt: Die, die die Systeme nutzen und die, die sie erschaffen. Letztere müssen bei der Umsetzung natürlich realisieren, dass sie keine Insel sind und dass sie konstant daran arbeiten müssen, dass die Kommunikation auch in Zukunft läuft.

Die Leute, die die Systeme nutzen, bekommen davon in der Regel nichts mit.

@heluecht Natürlich. Die Frage ist nur: Wie kommt man zu Systemen, gebaut von Leuten, die sie gern und gut bauen (können), aber mit Ziel und Blick auf Leute, die sie leicht für bestimmte klar greifbare Zwecke nutzen wollen...? Zudem: Ich lese immer mal wieder das Verhindern von "walled gardens" als Begründung, Menschen ins Fediverse zu locken. Sind wir hier nicht ein wenig unehrlich, wenn wir dann auch walled gardens akzeptieren, @wolf - 1/2

weil "die dort" (deren Plattform und Protokoll einiges älter als unseres ist) sich uns nicht unterordnen und an uns anbinden wollen? Bei dieser Art Kompatibilität scheint mir Fingerpointing immer eine eher fragwürdige Herangehensweise... 😉
@wolf @heluecht - 2/2

@heluecht Genau, wichtig ist eben, dass es keinen Informationsverlust zwischen den Plattformen geben darf. Ansonsten stimme ich dir zu.
@gehrke_test @z428 @wolf

@z428 @heluecht @wolf

Friendica spricht in mehrere Welten... ziemlich gut sogar...

@jakob @heluecht @z428 aber es ist von Grund auf für diesen Zweck gebaut (was das erleichtert).

@wolf @heluecht @z428

Nachdem ja Friendica mittlerweile fast vollständig die Mastodon-API spricht... @heluecht ... wäre es umsetzbar, einen Friendica-Server mit Mastodon- oder Pleroma-Frontend zu betreiben?

@Hamiller Das genau meine ich aber: Was passiert, wenn ich als Pixelfed (Bilder)- oder Peertube (Videos)-Nutzer einem Nutzer auf Mastodon oder Friendica folge? Dort habe ich in jedem Fall Informationsverlust, und der ist konzeptuell bedingt und gewollt. Was ist in so einer Situation die Erwartungshaltung, die ein Nutzer hat? Das ist dieser Fokus auf Anwender und Anwendungsfälle, den ich meine. 😉 Die Idee, das alles "miteinander kommuniziert", weil das ...

@heluecht @gehrke_test @wolf

@Hamiller ... Protokoll zufällig dasselbe ist, heilt das nicht. Wenn man in dieser Denke konsequent weitergeht, dann ist das Ergebnis irgendwann so etwas wie ein Browser für das Protokoll, der alle "Eigenarten" des Protokolls irgendwie beherrscht, aber für nichts im Speziellen besonders gut geeignet ist (weil er eben immer extrem generisch bleiben muss). Weiß nicht, ob das gut ist.

@heluecht @gehrke_test @wolf

@jakob Mit halycon geht das augenscheinlich. Wobei es hier wohl vom halycon- und/oder friendica-Server abhängt. Wie aber auch an anderen Stellen. So kann ich beispielsweise meinen loma.ml-Account in Tusky und Fedilab nutzen, den auf squeet.me mit merkwürdigen Fehlern nicht (@heluecht?). Das ist noch eine zusätzliche Problemdimension, die für "Endnutzer" Zugang zu unserer Welt sehr schwer macht.

@wolf

@heluecht Ja, das funktioniert bei mir auch. Scheint also auch hier nochmal server-abhängig zu sein. 😟 Ich war hier (https://halcyon.cybre.space/login), das ging zumindest mit meinem loma.ml-Account nicht.

@montag @wolf @jakob

@z428 Es ist in so einem Fall aber kaum sinnvoll von dort aus einem Account auf Mastodon oder Pleroma zu folgen. Die Funktionen der Plattformen lassen sich nicht bijektiv abbilden.
Umgekehrt kann man wenigstens Kommentare hinterlassen.

Das eine ist halt eine Photo-Plattform und das andere ist Microblogging.

@heluecht @gehrke_test @wolf

@Hamiller Naja, wenn aber ein Mastodon-Account *gelegentlich* Bilder postet, sehe ich die in Pixelfed auch. Dann verliere ich aber die anderen Posts, und unter Umständen sehe ich nicht mal, dass der Account auf einer anderen Plattform ist und andere Features kennt. Oder andersherum: Pixelfed kann 10 Bilder pro Post, Mastodon nur 4. Keine Chance, das auf Mastodon zu sehen. Von @heluecht @gehrke_test @wolf - 1/2

Stories ganz zu schweigen. Die konsequenteste Lösung wäre dort, Förderation zu unterbinden, aber dann wäre eines *der* Kernargumente für das Fediverse hinfällig.
@heluecht @gehrke_test @wolf @Hamiller - 2/2

@Hamiller @z428 @heluecht @gehrke_test Das sehe ich nicht so streng. Ich kann hier auf Pleroma (offiziell Microblogging), z.B. durchaus einer Peertube- oder Pixelfedinstanz folgen, weil hier natürlich ebenso Videos wie auch Bilder dargestellt werden. Mein Wunsch wäre, dass man vielleicht die originären Plattformen besser direkt erkennen könnte, dann weiß ich gleich, ok, das ist ein Pixelfedaccount und wenn ich den zusätzlichen Benefit von Bilderplattformen mal nutzen will, dann muss ich halt mal dorthin wechseln. Sehen kann ich aber Bilder wunderbar hier auf Peertube. glücklicher Weise könnt auch ihr “Mastos” unsere längeren Posts wunderbar sehen. Wir dagegen können naturgemäß mit den furchtbaren Stückelung inzwischen umgehen, weil wir wissen, ok, nervt zwar und ist als blöder Workaround nicht übersichtlich, in Mastodons geht es halt nur weil so wenige Zeichen der künstlich gewollte Standard sind… Damit können Menschen doch gut leben? Was ist das Problem?

@z428 @heluecht @gehrke_test @Hamiller Eben – ich finde wir sollten öfter mal auf “konsequente Lösungen” bewusst verzichten, bzw akzeptieren, dass das im Leben Perfektion nicht grundsätzlich überall sinnvoll ist.

@wolf Das eigentliche Problem ist, dass das Fediverse als Ganzes damit kaum tauglich für den Mainstream ist.

Herr und Frau Musteruser werden mit diesen Stolperfallen kaum umgehen können und werden es wohl auch nicht wollen.

@gehrke_test @heluecht @z428

@wolf Klar. Aber wir sollten uns eben auch im Klaren sein, dass diese Ungereimtheiten, die auch oft nicht inhaltlich, sondern eben nur technisch begründet sind, auf den leider eh schon großen Stapel von Gründen fällt, der Facebook- oder Instagram-Nutzer davon abhalten wird, ihre Plattformwahl zu hinterfragen. 😑
@gehrke_test @Hamiller @heluecht

@z428 @gehrke_test @Hamiller @heluecht Das ist uns ja allen klar, es gibt viele Gründe warum “Mainstream” (wieder so ein Wort, was seit einiger Zeit leider durch rechte Kreise verbrannt ist und ich mich nicht mehr traue zu schreiben) hier nicht passiert. Aber die coolen Features gar nicht erst allen zur Verfügung zu stellen nur weil ich in meiner Arroganz und Vorverurteilung zu wissen meine, dass damit die masse nicht umgehen kann finde ich nicht den richtigen Weg. Wenn die Leute es nicht checken, dass sie in Mastodon nicht alle PF-Bilder sehen, dann hilft es doch nicht, ihnen nicht mal die wenigen zu zeigen, ihnen den Zugang zu den PF ganz zu verstecken? Rhetorisch gefragt: Wem wäre da geholfen? Welches Problem wäre gelöst?

@wolf Ich sehe hier nicht Arroganz oder Vorverurteilung. Eher Anforderungsmanagement. Momentan werden an einigen Stellen Technologie, Protokoll, Offenheit und damit Werkzeug zelebriert, ohne darüber nachzudenken, welches Problem es denn genau lösen soll. Ich denke, dass es viel mehr diesen Anwendungs- und Problemfokus bräuchte. Also etwa: Ist ja nicht schlecht, von einem @gehrke_test @Hamiller @heluecht - 1/2

Fotoblog aus einem Microblog zu folgen. Aber was genau bedeutet das? Wo sind dort Hürden und Brüche und was braucht es, die vernünftig zu behandeln? Was braucht es, die gewünschte Offenheit zu bewahren und trotzdem dafür zu sorgen, dass auch ein technisch unbegeisterter Nutzer das sicher und gern verwenden kann?

@gehrke_test @Hamiller @heluecht @wolf - 2/2

@z428 Das stolpern wir wieder über das von Dir so oft schon angesprochene Problem: Es gibt keine kaum Leute, die sich um das Fediverse als großes Ganzes kümmern. ist halt naturgemäß niemand zuständig für die Interoperativität. das optimale Zusammenspiel… Dazu bräuchte es übergeordnete Gremien, Standards, Normen… Wer könnte sowas mit entsprechender Wirkmacht ins Leben suchen und wie könnte sowasr organisiert und vor allem bezahlt sein? Ist wie mit jeder Infrastruktur, die gibts nicht kostenlos, muss also von der gesamten Gesellschaft getragen werden.

@wolf Fediverse Foundation? 😉 Aber ja, das ist ein Problem und zu einem großen Teil ein verständlicher Grund, warum große Dienste irgendwann "zugemacht" haben. Ab einem bestimmten Punkt wird es schwierig, in einem offenen System mit vielen Akteuren und vielen Eigeninteressen (die alle für sich ja durchaus valide sind) ein bestimmtes Qualitätslevel durchzusetzen und dauerhaft sicherzustellen. 😔

@ij @heluecht @z428 @wolf Du weißt, du bist ein , wenn du nur eine Nummer siehst und ganz genau weißt, welcher Comic gemeint ist, ohne nachzuschlagen.

...Okay, mir hat der Kontext geholfen.

@wolf will eigentlich gar keine . Haben sie nie gewollt. Tolerieren sie höchstens für mehr Postaufkommen.

mußte sich ja damals den schnappen und sich in Diaspora*s interne Datenstrukturen reinklinken, um zu föderieren. Diaspora* hat kein Stück kooperiert.

Diaspora* ist das unter den . Gestartet von vier Apple-Fans, für die jegliche Interoperabilität mit Dritten war, und ursprünglich nur auf dem lauffähig.

@z428 @wolf Ich wage zu behaupten, genauso hat damals auch Mike MacGirvin gedacht, als aufkam: Warum müssen seine Netzwerke das jetzt unbedingt können, wo sein eigenes viel besser ist?

Wobei Zot älter als ActivityPub ist...

@z428 @heluecht @wolf

Wie war denn dan anfangs mit Email? Konnte da wirklich jeder Client mit jedem Imap/SMTP-Server?

Bei Email sprechen ja auch Server mit server und Clients mit server Imap und Smtp.

Wie unterscheidet sich die Mastodon-API von Activitypub?

Und sehen die Entwickler hier eine Möglichkeit, dass man prinzipiell bei den Servern "generisch" Server dereinst entwickelt, die entsprechend vom Frontend dann eben Microblogging, Macroblogging, Bolgging, Imagehosting, Vidrohosting, usw sein können?

Ich denke dorthin ist es noch ein weiteweg... sofern er überhaupt beschritten werden soll.

Ich würds ja so rein vom Gedanken genial finden, dass es einen Server kann, der spricht Activitypub. s2s und s2c.
Und den erweitert man dann mit modulen um die spezialitäten für die verschiedenen Ausprägungen wie grad aufgezählt. Und dann kann ich mit dem Videomodul ein Peertubefrontend dranhängen, oder ein Mastodon FE... oder auch ein Lemmy-FE...

Der Basic-Server kümmert sich auch um die Authentifizierungsmethoden.

Hmm, squeet.me ist auf dem genau gleichen Stand wie pirati.ca, mein Hauptserver. Ich müsste die Fehler wissen, dann kann ich mir das anschauen.

Es fehlt noch die Streaming-API. Wenn die umgesetzt ist, werde ich das wohl mal versuchen, wenn das Frontend getrennt vom Backend installierbar ist.

@heluecht Hmmm, ein richtig erkennbarer Fehler ist da nicht. Habe probehalber mein Konto bei loma.ml ex- und bei squeet.me importiert. Kann mich im Web anmelden. Kann mich in Tusky auch anmelden, aber die Profilseite ist leer und zeigt einen Fehler und nach Neustart der App bin ich wieder "getrennt".

@wolf @jakob

@heluecht @z428 @wolf Ich sehs im Kontext jetzt nicht ordentlich... beziehst du dich auch mein Posting von getrenntem Front/Backend?

Und was bedeutet das? Sollte ich dann mit Friendica-Frontend einen Peertube-Server nutzen können? Oder Umgekeht?

@MartinG Das ist aber auch die einzige xkcd Nummer, die ich selber kenne... ;-)

// @heluecht @z428 @wolf