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Für mich ein Skandal, dass die im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung () meine Daten ohne mein Einverständnis (!) an Unternehmen zur weiter geben darf!

@MrGR Wow. Inzwischen will wohl wirklich jeder mit privaten Daten Knete machen...

@AnWohner @MrGR verkaufen die doch schon immer die Daten.

@MrGR Ich habe denen Anfang Dezember schriftlich einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2+3 inkl. Aufforderung zur Weiterleitung an alle, denen sie die Daten bereits verkauft haben und übersendung einer Bestätigung an mich zugeschickt. Bis heute keine Antwort.

Das ist dann noch dreister: Erst meine (!) Daten ohne mein Einverständnis (!!) verhökern, und dann auf Nachfrage nicht einmal reagieren. Vermutlich zuviel verhökert und den Überblick verloren…

@MrGR Du hast das Recht, der Verarbeitung zu widersprechen. Damit dürfte sich das dann erledigt haben.

@IzzyOnDroid @MrGR müssen die das innerhalb einer bestimmten Frist machen?

Was passiert, wenn sie Dein Schreiben einfach ignorieren?

@Aakerbeere Das habe ich auch gerade überlegt. Und mir mal aus deren Impressum die restlichen Daten herausgesucht. Werde sie jetzt nochmal per Fax & eMail erinnern. Bei weiterer Ignoranz bleibt dann wohl nur die Anzeige beim zugehörigen Datenschützer.

Falls noch wer die Kontaktdaten sucht:

https://www.deutschepost.de/de/d/deutsche-post-direkt/deutsche-post-direkt-impressum.html

@MrGR

@IzzyOnDroid kann es sein, dass du die Falsche Adresse genommen hast? Du musst deinen Widerspruch gegen die Verwendung deiner Daten für Direktvermarktung an die Deutsche Post Direkt GMBH, Junkersweg 57, 53844 Troisdorf richten. Das ist die Firma, die unsere Adressen für die Direktvermarktung „verscherbelt“.
@Aakerbeere

@IzzyOnDroid @Aakerbeere Mir reicht‘ s wenn ich keine Werbung bekomme. Ich rufe bei jeder Firma an, von der ich Werbung bekommen habe. Wenn Ich weiterhin über die Post Direkt Werbung bekomme, schicke ich ein noch einmal ein Einschreiben.

@Aakerbeere Ich bin vor allem gespannt, ob überhaupt eine kommt. Aber jetzt haben sie es ganz bürokratiefreundlich in 3 Ausführungen: Schneckenpost, Mail und Fax. Schauen wir einmal.

Habe ich schonmal gesagt, dass ich "Opt-Out" völlig daneben finde? Ist so ungefähr als wenn man NACHDEM das Haus abgefackelt ist gegen das Anzünden protestiert. Kann man natürlich machen – aber dann ist es meist zu spät…

@MrGR

@IzzyOnDroid @MrGR ich frage mich, warum die UNSERE Daten ohne Erlaubnis überhaupt verkaufen dürfen.

@IzzyOnDroid mein schriftlicher Brief ist auch raus. Vielleicht kommt jetzt ja auch keine Werbung mehr über Post Direkt. Zusätzlich ist es sinnvoll, jede Firma, die Werbung versendet, anzurufen, und mitzuteilen, das Werbung unerwünscht ist. Ich mache mir die Mühe und bekomme kaum Werbung. @Aakerbeere

@Aakerbeere @MrGR *DAS* habe ich auch nie verstanden.

@1seidla @MrGR Mag alles sein. Ich habe es nicht mitbekommen.

@1seidla Umso wichtiger, dass man das weiß, um widersprechen zu können. @AnWohner

@IzzyOnDroid Setz ihnen eine Frist (3 Wochen), bis dann willst du AW, sonst Verbraucherzentrale und Datenschutzbehörde.

Steht die Selbstermächtigung und das Optout in den AGB? Aus welchen Kundenbeziehungen zu welchen Post-Konzern-Unternehmen bekommt Post Direkt unsere Daten? Habt ihr ein Postbank-Konto, reicht ein Paketmarkenkauf, oder scannen sie alle Sendungen und bestücken mit den Scans alle Datenbanken?

@MrGR

@mupan genau diese Frist habe ich gesetzt (bis Monatsende). Die Antworten zu den anderen Fragen würden mich auch interessieren. @MrGR

@IzzyOnDroid @Aakerbeere Die Deutsche Post Direkt GmbH hat mir heute ein schriftliches Antwortschreiben auf meinen Widerspruch der Weitergabe meiner Daten für Werbezwecke geschickt.

@MrGR @IzzyOnDroid
@ulrichkelber
@lfdi
@bfdi

Warum dürfen die das überhaupt?

"Abwägung"... "Interessen"...

Nur weil ich einen Brief oder ein Päckchen versende, erteile ich doch nicht automatisch die Erlaubnis, dass meine Daten gesammelt und gehandelt werden dürfen!

Ich habe nie eine Genehmigung dafür erteilt.

@MrGR könntest Du vielleicht Dein Anschreiben auch posten? Das würde bestimmt einigen hier helfen es auch zu tun.

@Aakerbeere @MrGR @IzzyOnDroid @ulrichkelber @lfdi Wir fragen mal die zuständigen Kolleginnen und Kollegen bei uns im Haus. / ÖA

@MrGR @IzzyOnDroid @Aakerbeere Ja, das ist der Standardantwortbrief, den die DP verschickt, wenn man Widerspruch eingelegt hat. Nur, dass da bereits das Kind tot im Brunnen liegt. Den hab ich wortgleich auch bekommen. Auch der Verweis auf die Möglichkeit, sich in die sog. Robinsonliste eintragen zu lassen, ist frech, denn da bin ich seit Jahren schon drin. Interessiert nur niemanden der Werber wirklich.

@infoleck oh, ich habe mal gehört, die Werbenden interessieren sich tatsächlich für Robinson-Listen. Als Adress-Basis für den Werbeversand 🙊 @MrGR @Aakerbeere

@infoleck bekommst du denn weiterhin über die Post Direkt Werbung? Ich rufe bei jeder Firma an, von der ich Werbung bekomme, dass ich keine Werbung wünsche. So halte ich meinen Briefkasten relativ sauber. Zum ersten Mal wurde mir mitgeteilt, dass die Post dahinter steckt. @IzzyOnDroid @Aakerbeere

@IzzyOnDroid @MrGR @Aakerbeere Haha, würde echt Sinn machen und erklären, warum der Werbesegen nicht abreißt.
BTW: Widersprechen sollte man nicht nur bei der Post, sondern bei seiner eigenen Gemeinde. Die gibt nämlich Daten auch weiter..

@MrGR @IzzyOnDroid @Aakerbeere Mittlerweile müssen die Werbenden offenlegen, woher sie Deine Anschrift haben (steht meistens im gaaaaanz klein Gedruckten). Ich halte es auch so, dass ich mich sofort melde und allem widerspreche. Und ja mein Briefkasten ist mittlerweile auch relativ sauber. Ausreißer gibt es aber immer wieder.

@Aakerbeere @MrGR @IzzyOnDroid @ulrichkelber @lfdi

So, unsere Experten sagen uns Folgendes: Also, die Deutsche Post darf nicht einfach Daten weitergeben, wenn man ein Paket verschickt. ABER die Deutsche Post Direkt AG ist ein ein Adresshändler (Zuständigkeit Landesbeauftragte NRW) und die haben die Daten aus anderen Quellen (z.B. Gewinnspiele, Nachsendeaufträge). Ein paar mehr Infos gibts auch in unserer FAQ dazu: https://www.bfdi.bund.de/DE/Buerger/Inhalte/Post/FAQ_Brief_und_Paket.html , 3ter Punkt unter Briefzustellung. / ÖA

@bfdi Danke – DAS ist interessant. Auch bei Anrufen wird häufig behauptet, meine Telefonnummer stamme von einem Gewinnspiel. Einziger Haken bei der Sache: Ich habe seit > 10 Jahren (weit vor meinem letzten Umzug) an keinem Gewinnspiel teilgenommen, und auch keinen Nachsendeantrag gestellt oder irgendwo der Adressweitergabe für Werbezwecke zugestimmt (sowas streiche ich immer durch). Trotzdem erhielt ich hier Werbepost mit Verweise auf DPDirekt, an mich persönlich adressiert. 🤔

@IzzyOnDroid @bfdi beweis ihnen das Gegenteil! Ist wie mit der Telefonumfrage, dies sagen. Dass ein Zufallsgenerator die Nummer zieht. Heute erst wieder so einen Anruf bekommen.

@IzzyOnDroid @bfdi Genau so eine Story hatte ich vor ein paar Jahren auch. Eine Lokalzeitung hatte meine Adresse an einen Werbeverteiler weitergegeben. Auf telefonische Nachfrage hieß es, die Daten würden aus einem Gewinnspiel stammen. Auf wiederholte, schriftliche Nachfrage und Aufforderung zur Löschung entschuldigte man sich inklusive eines Gutscheines. Gutschein war mir lasse und habe ihn nie eingelöst, Werbung über den Verteiler kam nie wieder.
Soetwas ist offenbar nur mit Nachdruck lösbar.

@wolf bei diesen Zufallsgeneratoren gwinnt meine eMail-Adresse laufend Millionen. Wer war es der sagte: "Die Wahrscheinlichkeit in der Lotterie zu gewinnen sind immer gleich, ob sie spielen oder nicht"? Ah, Fran Lebowitz: "I've done the calculation and your chances of winning the lottery are identical whether you play or not." Den haben sie bestimmt auch zugespammt… 🙈

@wolf den letzten Anrufer, der meine Nummer aus dem Zufallsgenerator gehabt haben will, habe ich freundlich, aber bestimmt zur Schnecke gemacht. Ich habe Verständnis, dass die Person am Telefon nur ihren Job im Auftrag eines Unternehmens macht. Das Unternehmen hingegen bekommt genull nau Verständnis.
@IzzyOnDroid @bfdi

@IzzyOnDroid Glückspilz, du –

@technicallypossible @IzzyOnDroid hab ich auch so reagiert vorhin, er tat mir aber dann nbisschen leid. Arme Sau mit scheiß Job…

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@wolf Das Geld kam leider nie an. Ich meine, ist ja nicht so schwer, die Kontonummer von der Website zu kopieren. Statt der Mail hätte die Person also einfach die Kohle schicken können. Aber nee… Für die Müll, äh, Mail kann ich mir nix kaufen, antworten tu ich eh nicht – können sie sich also schenken. Die sollten mal ihre eigene Robinson-und-Freitag Liste mit Adressen bestücken, die es sich nicht anzuschreiben lohnt. Würden sie weniger in Blacklisten landen…

@IzzyOnDroid Du musst weiter dran Glauben, dass wird schon noch…

@wolf Irgendwann werden wir alle dran glauben müssen 🙊 💨

@MrGR traf heute bei mir auch ein. Was hältst Du vom 3. Absatz auf der Rückseite (Adressabgleich)? Sei ja angeblich sehr unvorteilhaft. Wenn man mir so etwas ausreden will tendiere ich eigentlich dazu, darauf zu bestehen. @Aakerbeere

@IzzyOnDroid ich hab nochmal unter den Artikeln 21,1 und 6,1 der DSGVO nachgeschlagen und sehe für mich nicht die Notwendigkeit. Aber kannste machen, wenn du das anders siehst, und alles ausschließen möchtest. https://dsgvo-gesetz.de/art-21-dsgvo/

@MrGR Ah, OK. Combine, Watson: Das wird ggf. für den Sperrauftrag gebraucht? Würde ich Abs. 1 widersprechen, dürften sie ja gar keine Daten von mir verarbeiten. Dann ergibt der Hinweis natürlich Sinn, Danke! Was jedoch von 6,1 hier zutreffen soll verstehe ich nicht. a-e fallen definitiv weg – bliebe also f mit dem üblichen schwammigen "berechtigten Interesse" (wobei ich jedes Mal denke: ich habe berechtigtes Interesse an etwas aus dem Banktresor, und die Bank hat (noch nicht) widersprochen… 🙊)